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Freiheit und Geistesfreiheit - Olaf Gulbransson trifft Berta Hummel
Ausstellung vom 18. Mai 2010 bis April 2011

Der berühmte norwegische Maler Olaf Gulbransson trifft auf Berta Hummel im Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus in Massing. Berühmt wurde Olaf Gulbransson durch seine politischen Karikaturen in norwegischen Satirezeitschriften – in Deutschland kennt man ihn vor allem durch seine Bilder im Simplicissimus. Für dieses Witzblatt zeichnete Olaf Gulbransson Karikaturen, welche jeweils aus einem schlagkräftigen Bild und einem treffenden Untertitel bestanden. Heutzutage noch immer geschätzt sind auch Gulbranssons Porträt-Karikaturen berühmter Zeitgenossen.

Ähnlich wie Berta Hummel illustrierte Olaf Gulbransson viele Bücher, unter anderem die „Märchen“ von Hans-Christian Andersen oder die „Lausbuben-Geschichten“ seines Redaktionskollegen Ludwig Thoma.

Berta Hummel ist in der neuen Ausstellung vor allem mit ihren hervorragenden Porträts präsent. Während ihrer Münchener Studienjahre hat sie viele Charakterköpfe porträtiert. Auch zwei Selbstbildnisse der Künstlerin wie auch die berühmte „Dame in Rot“ sind zu sehen. Wie Olaf Gulbransson hat auch Berta Hummel schonungslose Karikaturen gezeichnet.

Beiden gemeinsam ist ihre Liebe zur Heimat – Berta Hummel hat leuchtende Landschaftsaquarelle ihrer bayerischen Heimat hinterlassen – Olaf Gulbransson hat gern mit Blick von seiner zweiten Heimat dem „Schererhof“ auf der Neureuth oberhalb von Tegernsee das bayerische Alpenvorland gemalt. Den Tegernsee hatte er einmal als „seinen Fjord“ bezeichnet.
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Retrospektive zum 100. Geburtstag von Berta Hummel
21. Mai 2009 - April 2010

„M. I. Hummel“ – ein Name, der durch die Porzellanfiguren zur weltweit bekannten Marke avancierte. Mitte der 30-er Jahre begann der unaufhaltsame Siegeszug der „Hummelkinder“, optisches Gemeingut, mit dem seither Generationen aufwuchsen.

Hinter der lieblich heilen Welt der Kindermotive blieb lange Zeit die Vielschichtigkeit einer hochsensiblen Künstlerin auf der Strecke. Sie hinterließ ein umfangreiches Werk, vieles davon aus der vorklösterlichen Zeit ihres Kunststudiums in München, als sie noch mit „Berta Hummel“ signierte: Landschafts- und Blumenaquarelle in prachtvoll leuchtender Luzidität, detailgenaue Straßenszenen, meisterhafte Aktzeichnungen, kraftvolle Porträts, schonungslose Karikaturen.

Seit einigen Jahren beginnt die Öffentlichkeit zunehmend, sich mit dieser bislang weit unterschätzten „anderen Hummel“ auseinanderzusetzten. Ihre Lebens- und Werkgeschichte ist Erfolgsstory, Zeitzeugnis und Tragödie zugleich.

Die Ausstellung zum 100-sten Geburtstag von Berta Hummel nähert sich der Künstlerin von der biografischen Seite. Begleitet von zahlreichen Dokumenten und Fotografien spannt sie einen Bogen von den Buntstiftbildern einer fröhlichen Kindheit bis zur letzten zarten Zeichnung, die kurz vor ihrem frühen Tod entstand.

Im Eingangsbereich des Museums werden alte Hummel-Figuren sowie Hummelpuppen gezeigt. Ein kleiner Ausschnitt aus der weltweit größten Hummel-Figuren-Sammlung, die sich ebenfalls im Besitz des Museums befindet.

Das Buch zur Ausstellung: Dido Nitz „M. I. Hummel – Ich will Freude machen! Eine Schicksalshafte Frauenkarriere“, arsEdition München, ISBN 978-3-7607-2964-0, 29,95 €.
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Seelenlandschaften - Lovis Corinth / Berta Hummel / Peter Wittmann
Ausstellung vom 14. März 2008 bis Mai 2009

2008, zum 150. Geburtstag von Lovis Corinth (1858 – 1925), zeigen renommierte Museen Europas, wie das Musée d’ Orsay in Paris, das Museum der Bildenden Künste in Leipzig und das Kunstforum der Ostdeutschen Galerie, Regensburg, das Oeuvre dieses Künstlers. Den Auftakt bildet die Ausstellung „Seelenlandschaften“ im Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus, Massing. Gezeigt werden neben Bildern aus Corinths Walchensee Serie (zur Verfügung gestellt vom Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg) und Graphiken aus der Sammlung Otto Mauer des Erzbischöflichen Diözesanmuseums in Wien, Arbeiten von Berta Hummel (1909 – 1946) und Peter Wittmann ( * 1951) zu diesem Thema.

Von Berta Hummel sind vorrangig Landschaftsbilder und Stadtansichten ihrer bayerischen Heimat zusehen, die während Ihrer Münchener Studienjahre entstanden sind. Eine Reihe von Bildern aus Ihrer späteren Schaffensperiode, als Franziskanerin im Kloster Sießen, zeigen Landschaften zusammen mit Ihren „Hummelkindern“, wie auch Landschaften mit religiösen Motiven, wie das Bild „Hirten auf dem Weg nach Bethlehem“.

Peter Wittmann, Regensburger Maler und Gartenkünstler, zeigt Landschaften von 1984 – 1989 - welche Resultate seines ausgedehnten Himalayaaufenthalts (1977 –1982) sind.

Außer den Werken der drei Künstler werden im Eingangsbereich des Museums alte Hummelfiguren sowie Hummelpuppen gezeigt. Eine kleine Auswahl interessanter Stücke aus der weltweit größten Hummelfigurensammlung, die sich ebenfalls im Besitz des Museums befindet.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Dr. Genoveva Nitz (Kunsthistorikerin), Dr. Herbert Schneidler (Leiter der Städtischen Galerie Regensburg) und Dr. Roman Zieglgänsberger (Leiter der graphischen Sammlung der Ostdeutschen Galerie Regensburg) und zahlreichen Abbildungen.
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Eremit & Nonne - Alfred Kubin und Berta Hummel
21. Juli 2007 - März 2008

Mit Alfred Kubin kommt einer der bekanntesten österreichischen Zeichner in das Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus. Den größten Teil seines Lebens hat Alfred Kubin in Zwickledt, nur etwa 80 km von Massing entfernt, gelebt. Aus der Sammlung Otto Mauer, Wien, werden ab 21. Juli 2007 neben den Mappen „Kritiker“, "Nach Damaskus“ und "Am Rande des Lebens" eine Reihe bekannter Arbeiten gezeigt. Berta Hummel ist mit interessanten Arbeiten aus ihrer Münchener Studienzeit 1927-1931 vertreten. Auch einige Werke aus der frühen Zeit im Kloster sind in dieser Ausstellung zu sehen.
Video-Link: http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.film.o/o502a
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Retrospektive zum 60. Todestag von Berta/M. I. Hummel
08. November 2006 - Juni 2007

Am 08. November 2006 eröffnet der Bayerische Staatsminister Dr. Thomas Goppel die neue Ausstellung "Retrospektive zum 60. Todestag von Berta/M. I. Hummel". Für diese Ausstellung haben wir einen Querschnitt durch das gesamte künstlerische Schaffen Berta Hummels zusammengestellt. Es werden sowohl ihre früheren Werke aus der Schulzeit und den Münchner Studienjahren, als auch Werke aus der Schaffensperiode im Franziskanerinnenkloster Sießen gezeigt. Aus der Klosterzeit zeigen wir eine Reihe von Paramenten (Berta Hummel war zunächst künstlerische Leiterin der Paramentenwerkstätte im Kloster Sießen) weiter sind die Entwürfe zu ihrem berühmnten Kreuzweg, Bilder zu religiösen Themen, wie auch Entwürfe zu Altarbildern und selbstverständlich eine Reihe von Kinderbildern, nach denen dann die weltberühmten Hummelfiguren hergestellt wurden, zu sehen.
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MENSCHENBILDER - BERTA HUMMEL TRIFFT HORST JANSSEN
AUSSTELLUNG VOM 19. MAI BIS 22. OKTOBER 2006

Am 19. Mai 2006 eröffnete Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein die neue Ausstellung. Mit Horst Janssen kommt der bedeutendste deutsche Zeichner und Grafiker der Nachkriegszeit ins Berta-Hummel-Museum. Das Horst-Janssen-Museum in Oldenburg stellte uns 33 hervorragende Blätter des Künstlers zur Verfügung - Frau Dr. Moster-Hoos, die wissenschaftliche Leiterin des Horst-Janssen-Museums in Oldenburg, skizzierte in ihrem Vortrag anlässlich der Ausstellungseröffnung die Person Horst Janssens wie auch die zur Verfügung gestellten Zeichnungen in vortrefflicher Weise. Sie bemerkte auch, dass dies erst die vierte Ausstellung nach Stuttgart, Nürnberg und München im süddeutschen Raum ist. Berta Hummel und Horst Janssen treten in dieser Ausstellung in einen Dialog - gerade bei den Portraits und Selbstportraits der beiden Künstler ergeben sich Gemeinsamkeiten wie auch interessante Parallelen in der Strichführung.
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BLÜTENRÄUME - BERTA HUMMEL / PETER WITTMANN
AUSSTELLUNG VOM 28. JUNI 2005 BIS JUNI 2006

Am 27. Juni 2005 eröffnete der Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger die neue Ausstellung "Blütenräume". Dies war bereits die 9. Ausstellung seit Eröffnung des Berta-Hummel-Museums am 22. Juli 1994. Erstmals stand ein noch lebender bayerischer Künstler - Peter Wittmann arbeitet und wohnt in der Nähe von Regensburg - im Dialog mit Berta Hummel. Ausschließlich Blumenmotive wurden bei dieser Ausstellung gezeigt. Aquarell, Bleistift, Pastell, Acryl und Öl waren die bevorzugten Malweisen. Jeder Künstler hatte einen Raum für sich, in den restlichen Ausstellungsflächen trafen Bilder beider Künstler aufeinander. Ein interessanter und spannender Dialog.
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SPURENSUCHE
AUSSTELLUNG VOM 23. JULI 2004 BIS JUNI 2005

In den vergangenen zehn Jahren wurden Spuren des Schaffens Berta Hummels verfolgt, die uns zu einer grossen Anzahl von neu- und wiederentdeckten Werken führten. Teilweise konnten sie vom Museum angekauft werden. Durch gefundene Aufzeichnungen ließen sich eine Reihe von Werken eindeutig den jeweiligen Schaffensperioden zuordnen. In dieser Ausstellung konnten wir viele, bisher unbekannte Portraits, Blumen- und Landschaftsaquarelle erstmals der Öffentlichkeit präsentieren.
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BERTA HUMMEL - MÜNCHNER STUDIENJAHRE
AUSSTELLUNG VOM 28. JUNI 2003 BIS JUNI 2004

Die Unbeschwertheit und innere Ausgeglichenheit Berta Hummels während ihrer Münchner Jahre an der Staatsschule für Angewandte Kunst spiegeln sich in einem produktiven, vielseitigen Schaffen wieder, das Landschaften, Stadtansichten, Blumenstudien, Stilleben, Portraits, Kinderbilder, Karrikaturen und auch Dekorationsarbeiten umfasst. Die Ausstellung "Münchner Studienjahre" präsentierte dem Besucher eine beeindruckende Auswahl von Werken aus dieser Zeit.

Einer der Höhepunkte der letzten 10 Jahre war die Erstellung des Werkeverzeichnisses für die Münchner Studienjahre 1927 - 1931. Dieses Buch mit über 400 Farbabbildungen wurde im November 2002 vom Prestel-Verlag in München herausgegeben.
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